103. GV mit einer Premiere

Zum ersten Mal in der Geschichte des Tambourenvereins wurden die neuen Vereinsmitlieder mit einer Online Abstimmung aufgenommen. Dies ging mit dem Videoübertragungsprogramm Teams sehr gut, das direkt eine Abstimmungsfunktion besitzt. Der Tambourenverein freut sich auf Loris, Michel, Raphael und Timo in den kommenden Proben.

Auch konnte das Medienteam vergrössert und unser Angebot erweitert werden. Die Generation Z erklärte, warum der Tambourenverein denn künftig auch auf der Plattform „TikTok“ vertreten sein soll. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen was das Vertrauen in die Jungen auch untermauert: Die ersten Videos sollen schon im Frühling online sein.

Tambourenlotto – geglückte Premiere

Normalerweise würden die 4 neuen Vereinsmitglieder traditionell mit einer Vorstellungsrunde im Cholerahaus begrüsst werden. Diese Tradition der Vereinsprobe konnten wir leider nicht einhalten, da sich der Aktivverein seit Monaten Online zur Probe trifft. Doch man ist in Lenzburg ja innovativ: Schnell wurde ein Tambourenlotto auf spezielle Weise organisiert: Jedes Mitglied musste eine Anekdote, ein Hobby oder ein Spitznamen von sich aufschreiben. Dabei gab es viele spannende und lustige Geschichten der älteren Mitglieder und gleichzeitig lernten wir viel Neues übereinander. So konnten wir auch die neuen Vereinsmitglieder Michel Baumann, Timo Iseli, Loris Potenza und Raphael Zogg kennenlernen.

Als Lottogewinn gab es jeweils hausgemachter Himbeerlikör direkt aus dem Emmental. Dabei ging auch Himbeersirup für „die Jungen“ nicht vergessen und so hat der Dreimalige Lottogewinner Loris sicherlich genügend Sirup in nächster Zeit. Wir freuen uns auf die kommenden Proben mit den Frischlingen und freuen uns, sie an der GV offiziell als Provisorische Mitglieder in der Aktivsektion aufnehmen zu können.

Erlebnisreicher Online Schlusshock

Von den strengen Richtlinien überrascht, konnte der Tambourenverein wieder einmal seine Innovationkraft unter Beweis stellen: Für die Jungtambouren wurde kurzerhand ein Online-Kino-Matinee organisiert, man durfte dem Top Secret Drum Corps entgegenjubeln. Nebst einem spannenden Filmerlebnis lernten die Jungtambouren, was es denn alles für Aufwand braucht um eine so super Show hinzubekommen.
Der Aktivverein blieb seinem Namen treu und blieb auch während dem Schlusshöck aktiv: Mit dem Online Montagsmaler gab es viele Lacher und einmalige Erlebnisse, haben doch viele Vereinsmitglieder schon seit 20 bis 30 Jahren kein Montagsmaler mehr gespielt. Dies konnte man auch teilweise an den Zeichnungskünsten einiger Kollegen festellen, was aber nicht weiter schlimm ist, denn es stand ja auch mehr das Zusammensein im Vordergrund. Mit dem untenstehenden Bild verabschieden wir uns in die Weihnachtsfereien und wünschen frohe Festtage und einen guten Rutsch. Erkennt ihr den Begriff? 😉

Adventskalender vom Tambourenverein Lenzburg

Stolz präsentieren wir unseren ersten Online – Adventskalender. Jeder Tag ein neues Türchen, jeder Tag ein neues Video aus der Trommlerwelt. Die Abwechslung ist gross: Neben weltbekannten Formationen haben es auch Künstler in den Kalender geschafft, welche auf der Strasse musizieren oder nicht gross bekannt sind. Also verpasse kein Video und richte den Link am besten direkt als Startseite ein:

https://tuerchen.com/b69aebf7

Der Tambourenverein wünscht allen eine schöne Adventszeit, gute Unterhaltung und viel Glück bei der Klassenprüfung.

Neuer Militärtambour beim Tambourenverein Lenzburg

Der Tambourenverein Lenzburg stellt immer wieder neue Militärtambouren, dies durch ausgezeichnete Jungtambourenausbildung. Hat der Jungtambour alle Klassen erfolgreich absolviert, wird er im Intensivunterricht mit einem Leiter auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet. Wir gratulieren Danilo Potenza zu der erfolgreich absolvierten Prüfung und wünschen ihm für seine Militärmusikkarriere alles Gute. Viel Spass, Tambour Potenza!

Danilo Potenza

Vereinsmeisterschaft 2020

Bei herrlichem Wetter und mit viel Trommelfreude fand am 5. September die Vereinsmeisterschaft statt. 32 Jugendliche kämpften in ihrer Alterskategorie um die begehrten Pokale. Bei unserer Nachwuchskategorie konnte Oliver Wernli den Pokal gewinnen. Im T4&5 setzte sich Timo Iseli durch, Raphael Zogg war der beste in der Kategorie T3. Bei der ältesten Kategorie, in welcher die meisten Teilnehmer bereits die Vereinsproben besuchen, gewann Luis Meister mit einem 1.60 Punkteabstand! Nachmittags ging es um Spiel, Spass und das vereinen verschiedener Generationen – und natürlich um den Vereinsmeister. Die Rund 40 Teilnehmer wurden in 8 Gruppen eingeteilt, wobei sich die Gruppe mit Thomas Moser und Adrian Brun durchsetzte. Beim klassischen „Zapfenstreich-Duell“, bei dem jedes Gruppenmitglied dieser Gruppe den Zapfenstreich spielen musste, lieferten sich Adrian und Thomas auch ein Kopf-an-Kopf rennen. Die Meinungen der zuschauenden Vereinsmitgliedern waren geteilt, wer denn nun Vereinsmeister werden soll. Schon lange nicht mehr war eine Auswahl so spannend, die Jury entschied sich für Adrian Brun und der Pokal ist somit nun wieder in den Händen der Jungtambouren.

v.l.n.r. Adrian Brun, Luis Meister, Raphael Zogg, Timo Iseli, Oliver Wernli

Zapfenstreich Special Event

Während die Stimmung in Lenzburg eher bedrückt war, weil das Jugendfest 2020 abgesagt wurde zog es der Tambourenverein vor, kein Trübsal zu blasen sondern aktiv um die Jugendfeststimmung zu kämpfen. Mit dem „Zapfenstreich@Home“, bei dem alle Jungtambouren und Tambouren um Punkt 20.00 Uhr in ihrem Garten begannen den Zapfenstreich zu trommeln, ist dies für die Ortsansässigen sicher geglückt. Für alle Weggezogenen und diejenigen, welche nach dem Sandmännchen schon schlafen gehen mussten, erstellte man unter der Leitung von Sascha Holliger ein Online-Video. Auch dies war ein voller Erfolg, mit 8’000 erreichten Personen alleine auf Facebook hat man die Bevölkerung in der Region erreicht. Für kantonale Werbung sorgte die AZ, welche das Video verlinkte und im Liveticker einige Tambouren beim Zapfenstreich@Home besuchte. Die Videos können wie immer bequem auf unserer Facebookseite abgerufen werden.
Wir rufen ein dreifaches „Honolulu“ und freuen uns aufs nächste Jugendfest.

Österreichischer Manövriermarsch mit dem Kärntner Trommlerkorps

In unserer Mittwochsprobe konnten wir diesmal viele alte Freunde begrüssen, denn das Kärntner Trommlerkorps aus Österreich war auch dabei. Die beiden Vereine pflegen eine besondere Beziehung. Diese startete 2013 mit einer Auslandsreise der Lenzburger, mit dem Ziel, an die Wiesn in St. Veit zu gehen und dort aufzutreten. Im Rahmen des Jungtambourenfest 2017 in Lenzburg waren es die Kärntner, welche als Spezialgast den Weg in die Schweiz fanden. Höchste Zeit also, wieder zusammen zu musizieren. Unter dem Motto „Sharing Tradition“ spielten wir traditionelle Schweizer sowie Österreichische Märsche. Unter der Leitung von unserem Sektionsleiter Sascha Holliger trommelten wir den traditionellen „Zapfenstreich“, das österreichische Pendant Thomas Jaschinski lehrte uns den „Manövriermarsch“. Dieser wird in Österreich zwischen den Märschen oder jeweils vor dem Marsch gespielt, sozusagen als Zeitüberbrückung. Oft wird dabei ein Presswirbel verwendet, welcher in der Schweizer Trommelszene heute so nicht vorkommt. Die Erklärung dafür war typisch österreichisch: Man solle nur diese gewisse Zeit wirbeln, das sei nicht mit Schweizer Genauigkeit definiert, sondern eher mit Österreichischer Schludrigkeit geschrieben. Ähnlich wie in der Wiener Oper oder dem berühmten Walzer hersche Interpretationsspielraum. Vorallem die Jungtambourenklassen 6 & 7, welche das erste Mal mit dem Aktiven Verein trommeln durften, wunderten sich über diese Aussagen. Denn ihre Jungtambourenleiter sagen doch immer, sie sollen Präzise trommeln. Im Anschluss kam auch das gesellige Zusammensein sowie der Austausch der beiden Trommlerszenen nicht zu kurz. Pläne für ein erneutes Treffen seien scheinbar schon in der Pipeline…

Lenzburger trommeln mit den Niederlanden

In diesen ausserordentlichen Zeiten knüpft und pflegt der Tambourenverein Lenzburg internationale Kontakte. Nach der Online – Trommelprobe mit dem Amerikaner Mark Reilly, probte man diese Woche mit Freunden aus Holland.

Schon seit 2017 besteht der Kontakt zu der holl  ändischen Tambourengruppe „Trommelgroep West-Nederland“. Diese Kameradschaft brachte einen neuen, gemeinsamen Marsch zu Tage. „Die Idee, einen Marsch zu komponieren schwirrte uns seit dem letzten Treffen am Eidgenössischen Tambourenfest im Kopf herum“, erklärte der Lenzburger Roberto Di Martino während der Onlineprobe. „In einem großen Ring aufgestellt, pflegten wir unser gemeinsames Repertoire. (siehe Bild) Dieses grossartige Ereignis hat Rhemond Bukkens und mich inspiriert, gemeinsam einen neuen Marsch namens „dr Ring“ zu schreiben.“ Das Komponieren über die Landesgrenzen sei dabei gar nicht so einfach gewesen, ergänzt Roberto und erzählt schmunzelnd: „Wir mussten uns die Ideen über WhatsApp hin und her schreiben“.

Auch den Rest der Trommelprobe verbrachten die 45 Tambouren euphorisch, meist mit Üben und Trommeln des gewidmeten Marsches. Als einziger Wermutstropfen blieb die physische Distanz, doch dadurch freuen sich die beiden Vereine nun umso mehr, künftig mit dem neuen Stück „dr Ring“ durch die Gassen zu ziehen.

   

Angesagt statt Abgesagt – internationale Anlässe der Tambouren

Unterhaltungskonzert: Abgesagt. Jungtambourenlager: Abgesagt. Üben zusammen vor Ort: verunmöglicht. Doch beim Tambourenverein Lenzburg ist man innovativ und passt sich der Situation sofort an: Nahtlos gingen die Vereinsproben von nun an online weiter.
Zuhause vor dem Laptop treffen sich bis zu 38 Vereinsmitglieder virtuell via Zoom (Online-Videokonferenz) und trommeln mit ihrem Leiter Sascha Holliger enthusiastisch weiter. Wie auch bei den Jungtambouren mit dem Ziel, neue Stücke zu erlernen und das bestehende Repertoire sowie die Kameradschaft zu pflegen.
Hierbei bleiben die Leiter innovativ: Video-Downloads, E-Learning Apps, Remote – Unterricht via Zoom und Teams.

Aus der Not eine Tugend: Hierfür machte sich der Musikalische Leiter des Tambourenvereins Sascha Holliger das neue Selbstverständnis für Videobesprechungen zu Nutze, denn damit sind Anlässe und Proben nun auch mit unseren internationalen Freunden möglich. So geniessen wir in naher Zukunft eine Lektion von Mark Reilly, einem weltbekannten Tambour aus Amerika. Er ist der Leiter der «Drum group» der «U.S. Army Old Guard Fife and Drum Corps». Mark Reilly bringt uns das Stück „The Adventures of Joe 90“ näher. Dieses Stück wurde für die Ehrengarde des amerikanischen Präsidenten geschrieben und wird weltweit gespielt.

Schon seit 2017 bestand der Kontakt zu der holländischen Tambourengruppe „Trommelgroep West-Nederland“. Diesen Frühsommer sollte ein spezielles Wiedersehen werden, beide Vereine lernten den Baslermarsch „Dr Ring“. Dieser wurde vom Lenzburger Roberto Di Martino und dem Holländer Rhemond Bukkens komponiert. Nun trifft man sich online um gemeinsam zu musizieren, die Lenzburger Tambouren mit den Holländischen Tambouren, dabei soll dieser Anlass mit einem gemeinsamen Video für die Fans gekrönt werden.

Die Nachwuchssuche bleibt aber zumindest vorerst regional: Der Beginn des Anfängerkurses für Kinder ab der ersten Schulklasse findet direkt nach den Sommerferien und hoffentlich im gewohnten Rahmen statt. Der Durchführung des Kurses steht nichts mehr im Weg, bereits vor der Krise haben sich erste Interessierte gemeldet. Der Informationsabend ist am 30. Juni 2020 um 19.00 Uhr im Cholerahaus in Lenzburg. Weitere Informationen zum Kurs und Kontaktdaten finden Sie auf unserer Hompage www.tambouren.ch

Philipp Nückles